Blumen13Das Impfthema ist ein sehr emotional besetztes Thema, da es hierbei um Entscheidungen geht, die mit Angst besetzt sind: Angst vor Krankheit, Angst vor Impfnebenwirkungen, Angst falsch zu entscheiden, Bedürfnis nach Sicherheit …

Das von uns verfolgte Ziel ist, auf der Grundlage guter wissenschaftlich fundierter Informationen, dass Sie als Eltern freie und selbstverantwortete Impfentscheidungen fällen, die auch im Fall von Impfnebenwirkungen, aber auch bei Krankheitskomplikationen bei Nicht - Impfen für alle Beteiligten Bestand haben.

Absolut unverzichtbar ist bei gemeinsamen Sorgerecht, dass beide Eltern alle Impfentscheidungen mittragen. Nehmen Sie sich Zeit. Abweichend vom Impfschema der STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut) impfen wir aus prinzipiellen Erwägungen frühestens bei der U4 (4. Lebensmonat).

Zu diesem Zeitpunkt (U4) haben Sie insbesondere zu entscheiden, ob Sie Ihr Kind gegen HIB und/oder gegen Keuchhusten impfen lassen. Lesen Sie zu diesen beiden Impfungen insbesondere unter www.impf-info.de nach. Je nachdem wie hierzu Ihre Entscheidung ausfällt, ergibt sich hieraus der weitere Impfplan. Dies hat auch etwas damit zu tun, dass es nicht mehr viele Einzelimpfstoffe am Markt gibt. Näheres erfahren Sie aus dem Gespräch in der Praxis.

Aus rechtlich – medizinischen Gründen müssen wir Sie darüber aufklären, das es sich bei dem jeweils gültigen STIKO-Impfschema um den medizinischen Standard handelt. Das bedeutet: eine Abweichung vom medizinischen Standard begründet grundsätzlich die Haftung des Arztes für alle Folgeschäden. Wenn es zu Impfkomplikationen im Rahmen einer Impfung nach STIKO-Impfschema kommt, gilt grundsätzlich die Staatshaftung.

 Das aktuelle Impfschema der STIKO steht unter www.rki.de zur Verfügung.

 Darüber hinaus haben wir Sie über folgende Punkte aufzuklären:

  • Welchen Nutzen hat eine Impfung d. h., über die damit zu verhindernden Erkrankungen und ihre Komplikationen.
  • Über die Frage eines möglichen befristeten Ausschlusses von einer Gemeinschaftseinrichtung bei nicht geimpftem Kind.
  • Über Lokal- und Allgemeinreaktionen sowie Impfkomplikationen.

Der Arzt muss – entgegen der Auffassung der STIKO –  laut BGH auf Alternativen zum Standard hinweisen, „wenn ernsthafte Stimmen in der medizinischen Wissenschaft gewichtige Bedenken gegen eine zum Standard gehörende Behandlung und die damit verbundenen Gefahren äußern“ (NJW 2000,1784,1786f). Der Arzt muss zitierfähige seriöse wissenschaftliche Quellen nachweisen können, wenn er dem Patienten/den Eltern Bedenken gegenüber dem STIKO-Impfschema vorträgt.

Literatur und Links zum Thema :

Bitte lesen Sie die hier genannte Literatur.

Nur bei Ihnen liegt das Recht auf eine individuelle Impfentscheidung!

Bei Abweichung vom STIKO-Impfschema wünschen wir uns Ihre schriftliche Bestätigung zu folgenden Punkten - das Merkblatt hierzu laden Sie bitte hier herunter und bringen es ausgefüllt in die Praxis mit!

  • Umfang und gegebenenfalls abweichender Zeitpunkt der gewünschten Impfungen
  • Kenntnisnahme schriftlicher, ausreichend umfangreicher und wissenschaftlich belegter Impfinformationen.
  • bei Gabe von Impfstoffen (HIB aus Österreich, TdPolio) außerhalb ihrer Zulassung in Deutschland eine Bestätigung, dass Ihnen bewusst ist, dass im Fall eines bleibenden Impfschadens die Entschädigung von Seiten des Staates entfällt.

Sprechstunde

Praxisweb5Für akute, unvorhergesehen eintretende Erkrankungen (auch solche, die eine Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen) kommen Sie bitte in die Akutsprechstunde = Offene Sprechstunde, täglich 11.00 - 12.30 Uhr und 17.00 - 18.00 Uhr.

Wir bemühen uns darum, dass Sie in der Praxis nicht lange warten müssen und nicht zu viele Patienten zur gleichen Zeit in der Praxis sind – daher gibt es eine Terminplanung: d.h. für planbare Patienten-Arzt-Kontakte oder Patienten-Arzthelferin-Kontakte sollten Sie einen Termin vereinbaren: Ihr Termin (gilt nur für Patienten, die schon einmal in der Praxis waren).

Wir möchten Sie unbedingt darum bitten, dass Sie rechtzeitig (mindestens 24 Stunden vorher) telefonisch absagen, falls Sie Ihren Termin nicht einhalten können oder ihn ändern möchten, da dieser Termin ausschließlich für Sie reserviert ist.

Viele Patienten kommen zur Zeit zu spät zu ihrem Termin. Bedenken sollte Sie bitte, dass in unmittelbarer Nähe der Praxis die Parkplätze sehr begrenzt zur Verfügung stehen. Bitte kommen Sie ruhig etwas früher zu Ihrem Termin. Bei Verspätung Ihrerseits müssen Sie sonst evtl. mit längeren Wartezeiten rechnen oder bekommen ggf. einen neuen Termin.

Parkplätze in ausreichender Zahl stehen auf dem Gelände des Johanneswerks (Zufahrt über die Johanneswerkstraße) zur Verfügung. Der Fußweg bis zur Praxis dauert etwas 10 Minuten.

Falls Sie wiederholt nicht zu Ihrem Termin erscheinen sollten, sehen wir uns gezwungen, Ihnen eine Privatrechnung zur Abwendung von Verdienstausfall zu stellen.

Für kurze Beratungen, Auskünfte über Labor- und sonstige Ergebnisse, Mitteilungen über den Krankheitsverlauf steht Ihnen die Telefonsprechstunde zur Verfügung. Rufen Sie an und bitten Sie um einen Rückruf – wir rufen am Ende der Sprechstunde zurück.