Buldmann
Anthroposophische Medizin
GAÄD
Kindermedizin
Allgemeine Informationen
Ein Schwerpunkt der Arbeit in unserer allgemeinmedizinischen Praxis ist die Betreuung und Vorsorge von Kindern und Familien. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen hierzu einige Informationen geben.
Herr Buldmann ist hauptsächlich für die Behandlung der Kinder und Familien zuständig (in Einzelfällen aber auch Frau Dr. Buldmann). Herr Buldmann führt sämtliche Vorsorgeuntersuchungen und Behandlung von Kindern aller Altersstufen durch. Tägliche offene Sprechstunden finden für die Behandlung akut erkrankter Kinder statt. Darüber hinaus bekommen Sie Beratung in der Telefonsprechstunde nach den Sprechzeiten. In der Praxis erhalten Sie diese Informationen als Merkblatt. Für planbare Behandlungen machen Sie bitte einen Termin aus!
Außerhalb der Sprechstunde versuchen Sie Herrn Buldmann unter 0521. 89 58 59 oder unter der Funktelefonnummer 0171. 28 176 52 zu erreichen. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch – auch am Wochenende! Oder schreiben Sie eine Mail - wir antworten zeitnah spätestens nach einem Tag.
Hinweise auf Umgehensweisen mit einigen Kindernotfallsituationen finden Sie auf der Seite Kindernotfälle.
Darüber hinaus steht abends von 19.00 - 22.00 Uhr der kinderärztliche Notdienst in den Räumen der Städtischen Klinik Mitte, Oelmühlenstraße zur Verfügung.
Nachts versuchen Sie Herrn Buldmann unter der oben genanntenTelefonnummer zu erreichen. Falls Sie ihn nicht erreichen, erfahren Sie unter 0521. 8 60 80, welcher Arzt dienstbereit ist.
Im wirklich bedrohlichen Notfall suchen Sie die nächstgelegene Kinderklinik auf oder rufen den Notarzt.
In Zeiten von Praxisurlaub oder sonstiger Abwesenheit von Herrn Buldmann steht freundlicherweise stets als kinderärztliche Vertretung die Gemeinschaftspraxis Dres. Müller, Gleichauf und Weishaar, Telefon 0521. 14 50 50, Deckertstraße 53 zur Verfügung.
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Hinweise zu den Vorsorgeuntersuchungen
Wir führen alle Kindervorsorgeuntersuchungen U 2 - U 9 und die Jugenduntersuchung J1 durch.
Bei dem bestehenden Terminmangel ist es wichtig, dass Sie frühzeitig die Vorsorgetermine für Ihr Kind ausmachen.
Die Vorsorge U 2 wird in der Regel als Hausbesuch durchgeführt – insbesondere hierfür ist eine Verabredung des Besuchstermins mit der Praxis kurz nach der Geburt notwendig. Die Untersuchung wird vom 5. bis 10. Lebtag gemacht. Für die nachfolgenden Vorsorgeuntersuchungen gilt prinzipiell unser Wunsch, die Untersuchung möglichst gegen Ende des vorgesehenen Zeitraumes zu machen. Zum Beispiel U 6 – vorgesehen für den 10. – 12. Monat – wird von uns bevorzugt gegen Ende des 12. Monates durchgeführt. Wenn Sie frühzeitig Ihre Termine ausmachen, wird dieses in der Regel einrichtbar sein. Am Empfang bekommen Sie eine Terminübersicht für die Vorsorgen ausgehändigt.
Zu den Vorsorgeuntersuchungen bringen Sie bitte immer das Gelbe Heft und den Impfausweis mit. Der Untersuchungszeitraum in der Praxis für die Vorsorgeuntersuchungen ist so bemessen, daß eingehendere Behandlung von gewichtigen Erkrankungen im Anschluss an die Vorsorgeuntersuchung nicht möglich ist, dafür brauchen Sie einen extra Sprechstundentermin. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bitte bringen Sie zu jeder Untersuchung eine Unterlage (Moltontuch o.ä.) mit!
Als Sonnenschutzmittel haben sich sehr bewährt die Präparate der Firma Dr. Hauschka.
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Hinweise zur Rachitisprophylaxe
Rachitis ist eine Lichtmangelkrankheit – keine Vitaminmangelkrankheit! Das kleine Kind sollte ab der 3. Lebenswoche täglich und möglichst zur Mittagszeit zwei Stunden dem Himmelslicht im Gesicht ausgesetzt werden. Dies muss an der frischen Luft geschehen – Belichtung hinter dem Fenster ist sinnlos. Im Kinderwagen klappe man das Verdeck so weit herunter, dass es noch etwas Windschutz bietet, aber das Licht von oben in den Wagen fallen kann. Das Gesicht des Kindes sollte unbedeckt sein, auch die Stirn. Direkte Sonnenbestrahlung muss unbedingt vermieden werden – ein Sonnenbrand entsteht im Säuglingsalter in Minuten.
Wichtigstes Element der von Eltern und Arzt einzuhaltenden Prophylaxe der Rachitis, die nicht ganz selten auch unter ausreichender Belichtung eintreten kann, ist die regelmäßige Untersuchung beim Arzt. Die Abstände der notwendigen Untersuchungen legt der Arzt fest; sie liegen in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen im ersten Lebensjahr. Auch im „zweiten” Winter muss in gewissen Abständen das Kind untersucht werden. Die Erfahrung zeigt, dass es gerade am Ende des zweiten Winters zur Rachitis kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist dann eventuell auch eine Blutuntersuchung notwendig, um sicher eine beginnende Rachitis auszuschließen.
Der so eingeschlagene Weg der Rachitisprophylaxe ist für die Eltern und Ärzte aufwendiger als die routinemäßige, unseres Erachtens aber sehr schematische und in den meisten Fällen unnötige der Gabe von Vitamin D. Ohne die Gabe von Vitamin D ist die Einhaltung der ärztlichen Untersuchungstermine aber zwingend notwendig.
Näheres zur Rachitis lesen Sie bitte im Buch „Kindersprechstunde” von Glöcker und Goebel nach.
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Individuelle Impfentscheidungen
Bitte lesen Sie hierzu den Punkt Für unsere Patienten – Benutzername und das Passwort hierfür erhalten Sie bei uns in der Praxis oder per Mail.
Literatur Kindermedizin
Wir empfehlen Ihnen sehr zwei Bücher, welche Sie durch die ganze Kindheit Ihres Kindes als gute Ratgeber begleiten können:

„Kindersprechstunde" von den Kinderärzten Michaela Glöckler und Wolfgang Goebel, Verlag Urachhaus. Hier lesen Sie speziell die Kapitel über Rachitis, Kinderkrankheiten und Krankheitsvorbeugung – besonders das Unterkapitel Impfungen.

"Kinder Gesundheitsbuch" von den Kinderärzten Jan Vagedes und Georg Soldner mit vielen therapeutischen Empfehlungen, auch Medikamenten aus der anthroposophischen Medizin.
Erhältlich sind diese Bücher, wie viele andere Bücher zu Gesundheit und Krankheit u.a. in den Bielefelder Buchhandlung „Buch Tipp"

